Kompetenzgruppe Content http://content.eco.de Just another eco.de weblog Wed, 28 Mar 2012 11:34:05 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.1 5. Cologne Web Content Forum http://content.eco.de/2011/11/18/5-cologne-web-content-forum/ http://content.eco.de/2011/11/18/5-cologne-web-content-forum/#comments Fri, 18 Nov 2011 15:15:11 +0000 Peter Koller http://content.eco.de/?p=693 Die Veranstaltung muss aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden.

]]>
http://content.eco.de/2011/11/18/5-cologne-web-content-forum/feed/ 0
Inhalte werden wichtiger als die Technik dahinter http://content.eco.de/2011/04/04/inhalte-werden-wichtiger-als-die-technik-dahinter/ http://content.eco.de/2011/04/04/inhalte-werden-wichtiger-als-die-technik-dahinter/#comments Mon, 04 Apr 2011 21:59:32 +0000 admin http://content.eco.de/?p=632 Thomas Knüwer hält Keynote beim 4. Cologne Web Content Forum

„Haben Sie heute schon geküsst?“ – mit dieser ungewöhnlichen Frage eröffnete eco Geschäftsführer Harald Summa am 31. März das 4. Cologne Web Content Forum. Unter dem Motto „It´s time to kiss the future“ haben sich wieder zahlreiche Medienschaffende, Content-Experten und PR-Verantwortliche in Köln eingefunden. Neben drei Diskussionspanels und einer mitreißenden Keynote, erwarteten die Teilnehmer zusätzlich eine Elevator-Pitch sowie erstmalig die Verleihung des eco Content Stars.

Journalist und Berater Thomas Knüwer erörterte in der Keynote seine interessante These: „Eine neue Generation von Internetnutzern ist auf dem Vormarsch, für die Inhalte wichtiger als die Technik dahinter ist“. Er lud ein zu einer Zeitreise seiner eigenen Medienkompetenz-Entwicklung vom Videospiel Pong über C64, PCs, Macs und xBox bis hin zu iPhone und iPad. Dabei machte er deutlich: „Was wir heute in der Hand halten, geht weiter als das, was sich die Science-Fiction-Autoren unserer Kindheit vorstellen konnten.“ Seiner Ansicht nach stehen wir vor dem Zeitalter des Contents. „Um das Publikum zu erreichen, brauche ich keine Unterstützung mehr, keinen Buchverlag, keine Galerie, keine Plattenfirma“, erklärte Knüwer.

Er zeigte Beispiele, wie Menschen mit einfachsten Mitteln ausgestattet mittlerweile ein Millionenpublikum finden und vor allen Dingen beeinflussen. Die Internetanwender wollen nicht die technischen Dienste/Gerätschaften weiterentwickeln, sondern die inhaltlichen Ausdrucksformen, die diese ermöglichen. Leider werde diese Kreativität, der Content-Fortschritt, blockiert, zum Beispiel durch Verleger, die nicht mitmachen wollten und auf veraltete, unzeitgemäße Strukturen setzten. Dabei verwies er auf die aktuellen Diskussionen rund um Leistungsschutzrecht und Netzneutralität. Er schloss seinen Vortrag mit der Forderung: „Wenn unsere Kinder in der Welt des Contents leben wollen, müssen wir anfangen, etwas zu tun“.

Leistungsschutzrecht, Netzneutralität & Co. – was läuft schief im „deutschen“ World Wide Web?

Genau um Leistungsschutzrecht, Netzneutralität & Co. drehte sich dann das erste Panel der Veranstaltung. Den einleitenden Vortrag hielt Matthias Spielkamp von iRights.info, und er ging vor allem der Frage nach: Sind die Verlage selbst gut beraten, ein Leistungsschutzrecht zu fordern? Er führte das berühmte Zitat von Jack Valenti, Präsident der Motion Picture Association of America, an: „Der Videorekorder ist für den amerikanischen Filmproduzenten und die amerikanische Öffentlichkeit, was der Würger von Boston für die Frau allein zu Haus ist.” Die Filmindustrie sei damals unfähig gewesen, zu begreifen, welche Möglichkeiten die neue Technologie bietet.

Dann schlug Spielkamp den inhaltlichen Bogen zum Leistungsschutzrecht: „Was der US-Filmindustrie der achtziger Jahre der Videorekorder, ist deutschen Verlagen im Jahr 2011 das Internet. […] Was Jack Valenti die Kopierabgabe für Videorekorder, ist Christoph Keese das Leistungsschutzrecht – und natürlich Mathias Döpfner und Hubert Burda, denn Keese ist ja nur der Frontmann.“ Spielkamp sieht es als einen Versuch, eine Kontrolle über Inhalte auszuüben, die weder technisch sinnvoll, noch angemessen, noch zukunftsgewandt sei. Er erörterte, warum Leistungsschutzrechte schaden – auch den Verlagen – und meinte, manchmal müssten Unternehmen offenbar vor sich selbst geschützt und dazu gezwungen werden, die Chancen neuer Entwicklungen zu ergreifen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion erläuterte Spielkamp gemeinsam mit Dr. Michael Littger, Europajurist BDI und Hannah Seiffert, Leiterin Politik eco e.V., noch einmal die Hintergründe und den aktuellen Stand der Debatte um das Leistungsschutzrecht. Littger fasste zusammen, dass Texte und Produkte, die im Internet bislang frei zugänglich sind, illegal würden für gewerbliches Nutzen. Heutiges Internetverhalten würde illegalisiert. Diskutiert wurden insbesondere die zentralen Argumente, dass journalistische Inhalte massenhaft im Internet geklaut würden und dass nur durch Leistungsschutzrecht Qualitätsjournalismus finanziert werden könne. Debattiert wurden abschließend auch noch Fragen der Netzneutralität, vor allem inwiefern denn nun Kapazitätsengpässe bei Providern Mobilfunkanbietern und auf der letzten Meile existieren. „Es sei elementar“, betonte Littger, dass Zugangsbarrieren, um mit innovativen Geschäftsmodellen ins Internet zu kommen, minimal sind.“

Auf der Suche nach dem innovativsten Content-Start-up

Nach dem Lunch und einer Networking-Pause kämpften acht Start-ups beim Elevator Pitch um den „eco Content Star“. Eine Minute lang durften sie ihr Geschäftskonzept präsentieren, welches dann in einer Fragerunde fünf Minuten lang von der Fachjury auf Herz und Nieren geprüft wurde. Zur Jury gehörten Ibrahim Evsan, Founder & Managing Director UP Web Game, Christine Schmidl, Investmentmanagerin High-Tech Gründerfonds , Harald A. Summa, Geschäftsführer eco e.V. und DE-CIX GmbH sowie Dr. Niko Waesche, Autor und Gründer GMPVC German Media Pool. Im Pitch traten an:

  • die content.de AG – „Innovationsführer für die Erstellung von Unique Content nach Kundenwunsch“,
  • Das Eventblog – „Bereitstellung der wichtigsten Branchen-Nachrichten und -Informationen als kostenfreies Medium für diverse Zielgruppen“,
  • die favsol GmbH – „Social-Commerce-Lösungen auf Facebook mit Socialmarketing, einfach und verständlich für alle Onlinehändler“,
  • freejeenee.com – „Internetportal, auf dem mehrere Besucher gemeinsam den Wunsch eines weiteren Benutzers erfüllen können“,
  • die frents GmbH – „erlaubt ihren Usern, Dinge wie DVDs, Bücher und Klamotten zu sammeln und in Regalen abzubilden“, „The Social Library“,
  • die JUSMEUM GmbH – „content meets community“ zum Thema Recht, will zum wichtigsten Marketingtool für Rechtsanwälte werden, Marktplatz für Apps,
  • poiin – „eine Software-as-a-Service Lösung, mit der jeder eine lokale Bewertungsplattform in Nischenmärkten betreiben kann“,
  • Seeding-Films-Zentrum für Medienkommunikation e.K. – „kosteneffizientes, zielgruppenorientiertes Online-Marketing für KMU im breiten Bereich“.

„App-Store, Stiftungen & Micropayment – endlich Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content?

Während die Jury noch beriet, startete das zweite Panel „App-Store, Stiftungen & Micropayment – endlich Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content? mit einem Vortrag von Ulrike Langer Medienjournalistin von MedialDigital. Es gebe mittlerweile ein Ökosystem alternativer Finanzierungssysteme für hochwertigen Content im Internet, sagte sie und analysierte diverse Bezahlmodelle, Abos und Pauschalpreise. Sie ging näher auf Google One Pass, Self-Publishing-Plattformen (Selbstverlage), Crowdfunding- und Freemium-Strategien ein bis hin zu Modellen mit freiwilligen (Klein)Spenden. Dabei schilderte sie ihre Erfahrungen, so habe sie den Eindruck, dass nur wenige erkennen, wie viel Arbeit in Inhalten stecke und diejenigen sich dann bei Flattr und Kachingle das Geld gegenseitig hin- und herschieben würden.

Im Podium diskutierten anschließend neben Ulrike Langer Hans-Joachim Fuhrmann, Geschäftsleitung Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger bdzv, Romanus Otte, General Manager WELT ONLINE, und Dr. Niko Waesche, Autor und Gründer GMPVC German Media Pool. Waesche äußerte dabei die Überzeugung, Bezahlmodelle seien unwichtig. Entscheidend wären die Community und hochwertiger, überzeugender Content. Otte freute sich über den unglaublich großen Marktplatz an Möglichkeiten, den Apple eröffnet. Welt online sei mit ihrer App sehr, sehr zufrieden, Apps seien schon jetzt für sie relevantes Geschäft. Wie viele Apps-Abos aber tatsächlich verkauft wurden, verriet er leider nicht. Langer verwies noch einmal darauf, dass Apple für „konsequent von der Nutzerseite her denken“ stehe und die Erfahrung zeige, dass die Lösungen tatsächlich einfacher und besser sind.

Natürlich ließen es sich die Moderatoren und das Publikum nicht nehmen, auch noch einmal den Punkt Leistungsschutzrecht anzusprechen. Fuhrmann und Otte erklärten übereinstimmend, dass Leistungsschutzrecht sei kein Geschäftsmodell, sondern eine Rechtsgrundlage. „Wir wollen nicht mehr als eine rechtliche Grundlage gegen ungenehmigte Nutzung von Inhalten“, erklärte Fuhrmann. Das Leistungsschutzrecht wird wohl auch weiterhin noch für einige Diskussionen sorgen.

Performance 2.0 – von Reichweite, Erfolgsmessung und dem Umgang mit Feedback im sozialen Netz“

Das Panel 3 zu „Performance 2.0 – von Reichweite, Erfolgsmessung und dem Umgang mit Feedback im sozialen Netz“, eröffnete Nils Hachen, Director Media & Head of Marketing and Communication denkwerk, mit seinem Vortrag. „Menschen sind Markenbotschafter – mit allen Konsequenzen: als treueste Fans, aber auch als größte Kritiker“, erläuterte Hachen und zeigte sich überzeugt: „Social Media hat unsere Kommunikation komplett verändert, das Prinzip Gießkanne hat endgültig ausgedient!“ Sein Empfehlung lautete „Bleiben Sie authentisch!”

Im Podium diskutierten dann neben Hachen Alexander Wunschel, Social Media Marketer markendreiklang, Thorsten Deutrich, General Manager DACH Cotendo und Christian Buggisch, Leiter Online-Kommunikation DATEV. Buggisch erzählte darüber, wie Twitter, Facebook & Co. zunächst Testballons für DATEV waren, aber schnell festgestellt wurde: Wir bekommen dadurch Reichweite“. Wunschel regte an, die neuen Möglichkeiten nicht als Lösung für alles zu sehen und erst einmal genau zu überlegen, wie man das originell umsetzen kann. Es lohne sich, auch mal nein sagen, denn „die zweite Maus frisst den Käse – die erste liegt tot in der Falle“. Deutrich erklärte, die Monetarisierung der Social Networks sei mittlerweile weit fortgeschritten, die verdienten Geld. Diskutiert wurde auch über virales Marketing und die Frage, ob es denn nun out oder sogar tot sei.

Nach dem dritten Panel folgte noch die Verleihung des eco Content Star. Jurymitglied Claudio Kerst, Trendscout des eco, überreichte den Preis in der Kategorie „beste Content-Plattform“ an ZEIT Online. Jurymitglied Alexander iFranz Köllner, Blogger und Videojournalist, übergab den Preis in der Kategorie „bestes Content-Format“ an die „Deutsche Welle – Mission Berlin“. Dr. Niko Waesche lobte den Mut der Teilnehmer am Elevator Pitch und berichtete über die Vorgehensweise der Jury bei der Bewertung. Anschließend kürte er die frents GmbH als innovativstes Content-Start-up 2011 für ihre Social Library. Christine Schmidl überreichte schließlich noch den Sonderpreis von MEDIEN.NRW für das innovativste Content-Start-up aus NRW an die favsol GmbH.

Weitere Berichte, Videos und Fotos finden Sie auf der Website zur Veranstaltung und im Flickr-Album von eco.

]]>
http://content.eco.de/2011/04/04/inhalte-werden-wichtiger-als-die-technik-dahinter/feed/ 0
Zeitalter des Content – warum Inhalte die Welt verändern http://content.eco.de/2011/03/22/zeitalter-des-content-warum-inhalte-die-welt-verandern/ http://content.eco.de/2011/03/22/zeitalter-des-content-warum-inhalte-die-welt-verandern/#comments Tue, 22 Mar 2011 09:59:32 +0000 admin http://content.eco.de/?p=631 Thomas Knüwer hält die Keynote beim 4. Cologne Web Content Forum

Eine neue Generation von Internetnutzern ist auf dem Vormarsch, für die Inhalte wichtiger als die Technik dahinter ist. So lautet die These von Journalist und Berater Thomas Knüwer, der beim 4. Cologne Web Content Forum die Eröffnungsrede halten wird. Unter dem Motto „It´s time to kiss the future“ treffen sich am 31. März Medienschaffende, Content-Experten und PR-Verantwortliche, um über die Zukunft der Netzinhalte zu diskutieren. Zusätzlich verleiht eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. den eco Content Star in drei Kategorien, für den MEDIEN.NRW einen besonderen Preis zur Verfügung stellt.

In den ersten zehn Jahren des Internet war dessen Entwicklung vor allem durch die Technik getrieben. Doch jetzt gewinnen Inhalte immer mehr an Bedeutung – so die These von Journalist und Berater Thomas Knüwer. In seiner Keynote zur Eröffnung des 4. Cologne Web Content Forums geht er noch einen Schritt weiter und erklärt, warum Inhalte „die Welt verändern“. Besucher der Veranstaltung dürfen sich auf spannende Vorträge und Diskussionen freuen, ebenso wie auf die Verleihung des eco Content Stars.

Während die Pitch-Teilnehmer für die Kategorie „innovativstes Content-Start-up“ bereits feststehen, gibt eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. jetzt die Nominierten für die beiden weiteren Kategorien bekannt.

Ausgewählt wurden für die Kategorie „Beste Content-Plattform“:

Ausgewählt wurden für die Kategorie „Bestes Content-Format“:

MEDIEN.NRW, Standortentwicklungsagentur des Landes NRW, lobt zusätzlich einen besonderen Preis aus: Das innovativste Content-Start-up aus NRW, das beim Elevator Pitch den höchsten Rang erzielt, erhält im Rahmen einer internationalen Veranstaltung von MEDIEN.NRW im Herbst 2011 die Chance, sich vor einem hochkarätig besetzten Gremium aus Investoren und Experten zu präsentieren. Weiterhin wird das Start-up durch MEDIEN.NRW und Partner darin unterstützt, sich am Standort zu vernetzen.

Das 4. Cologne Web Content Forum findet am 31. März 2011 von 09.30 bis 21.00 Uhr in Köln statt. Die komplette Agenda und weitere Informationen samt Anmeldemöglichkeit gibt es im Netz unter
http://webcontentforum.de.

Das 4. Cologne Web Content Forum wird unterstützt von der e-Spirit AG, der getit GmbH, MEDIEN.NRW und der nacamar GmbH.

]]>
http://content.eco.de/2011/03/22/zeitalter-des-content-warum-inhalte-die-welt-verandern/feed/ 0
4th Cologne Web Content Forum http://content.eco.de/2011/02/28/4th-cologne-web-content-forum/ http://content.eco.de/2011/02/28/4th-cologne-web-content-forum/#comments Mon, 28 Feb 2011 14:27:37 +0000 admin http://content.eco.de/?p=374 Zum 4. Cologne Web Content Forum (CWCF) treffen sich Medienschaffende, Content-Experten und PR-Verantwortliche am 31. März 2011 in Köln. Neben Repräsentanten wichtiger Unternehmen haben bereits zahlreiche „Netzprominente“ ihre Teilnahme zugesagt.

It's time to kiss the future

09:30 Registrierung
10:00

Eröffnung

10:15

Keynote

Das Zeitalter des Content – warum Inhalte die Welt verändern.

Thomas Knüwer
Blogger & Geschäftsführer KpunktNull

10:45

Panel #1

Leistungsschutzrecht, Netzneutralität & Co. – was läuft schief im „deutschen“ World Wide Web?

Kurzvortrag

Matthias Spielkamp
Projektleiter iRights.info

 

Podiumsdiskussion

Dr. Michael Littger
Europajurist Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI)
Matthias Spielkamp
Projektleiter iRights.info
Hannah Seiffert
Fachbereichsleiterin Recht & Regulierung eco e.V.
n.n.

12:00 Business Lunch und Networking
13:00

Elevator Pitch


Bewährungsprobe für junge Unternehmen

In einem 60-sekündigen Vortrag präsentieren Vertreter junger Unternehmen ihr Geschäftskonzept. In der anschließenden Fragerunde prüft die Jury das Konzept auf Herz und Nieren.

 

Ibrahim Evsan
Founder & Managing Director UP Web Game
Christine Schmidl
Investmentmanagerin High-Tech Gründerfonds
Harald A. Summa
Geschäftsführer eco e.V. und DE-CIX GmbH
Dr. Niko Waesche
Gründer GMPVC German Media Pool und Author SimplySeven.net

14:00 Kaffeepause und Networking
14:30

Panel #2


App-Store, Stiftungen & Micropayment – endlich Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content?

Kurzvortrag

Ulrike Langer
Medienjournalistin MedialDigital

 

Podiumsdiskussion

 

Hans-Joachim Fuhrmann
Geschäftsleitung Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
Ulrike Langer
Medienjournalistin MedialDigital
Romanus Otte
General Manager WELT ONLINE
Dr. Niko Waesche
Author SimplySeven.net und Gründer GMPVC German Media Pool

15.45 Kaffeepause und Networking
16:15

Panel #3


Performance 2.0 – von Reichweite, Erfolgsmessung und dem Umgang mit Feedback im sozialen Netz

 

Kurzvortrag

Nils Hachen
Director Media & Head of Marketing and Communication denkwerk

 

Podiumsdiskussion

Christian Buggisch
Leiter Online-Kommunikation DATEV
Thorsten Deutrich
General Manager DACH Cotendo
Nils Hachen
Director Media & Head of Marketing and Communication denkwerk
Alexander Wunschel
Social Media Marketer markendreiklang

17:30 Fingerfood und Networking
18:00

Preisverleihung


eco Content Star 2011


Prämierung der drei Preisträger anschließend Chill-out mit Kölsch
]]>
http://content.eco.de/2011/02/28/4th-cologne-web-content-forum/feed/ 0
eco sucht Preisverdächtige für Web Content http://content.eco.de/2011/01/27/eco-sucht-preisverdachtige-fur-web-content/ http://content.eco.de/2011/01/27/eco-sucht-preisverdachtige-fur-web-content/#comments Thu, 27 Jan 2011 09:59:32 +0000 admin http://content.eco.de/?p=630 Jetzt bewerben als bester Inhalteanbieter!

„Content is King“ – und wer ist der „King of Content“? Den sucht eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. und zeichnet mit dem „eco Content Star“ besonders interessante und innovative Internetinhalte und Content-Anbieter aus. Noch bis zum 13. Februar sind Bewerbungen in den drei Kategorien „Innovativstes Content-Start-up“, „Beste Content-Plattform“ und „Bestes Content-Format“ möglich. Die Gewinner werden am 31. März auf dem 4. Cologne Web Content Forum mit dem „eco Content Star“ prämiert.

Zum ersten Mal wird eco Anbieter mit einem eigenen Preis auszeichnen, die sich um Internetinhalte verdient gemacht haben. Der „eco Content Star“ wird insgesamt in drei Kategorien vergeben: Welche Plattform stellt Inhalte in besonderer Weise zur Verfügung? Und welches Format nutzt speziell die Möglichkeiten des Internet und wurde eigens dafür entwickelt? Welche Gründer setzen bei ihrem Geschäftsmodell auf Content? Wer eine dieser Fragen beantworten kann, ist aufgerufen, sich selbst oder andere für den „eco Content Star“ anzumelden – ganz form- und zwanglos über ein Webformular unter

http://webcontentforum.de/eco-content-star/bewerbung/

Die Gewinner kürt eine hochkarätig besetzte Jury: Für die Kategorien Content-Plattform und Content-Format entscheiden im Vorfeld Claudio Kerst (Trendscout eco), Alexander iFranz Köllner (Blogger und Videojournalist) und Prof. Dr. Klemens Skibicki (Dozent und Wissenschaftlicher Direktor DIKRI). Das innovativste Content-Start-up wird live in einem Elevator Pitch beim 4. Cologne Web Content Forum vor Ort ermittelt. Neben dem Publikum müssen sich die acht ausgewählten Bewerber der Jury, bestehend aus Jörg Binnenbrücker (Geschäftsführer DuMont Venture Holding), Ibrahim Evsan (Buchautor und Founder & Managing Director UP Web Game) und Alexander Hüsing (Chefredakteur, deutsche-startups.de), stellen.

Die Besucher des 4. Cologne Web Content Forums erwartet unter dem Motto „It´s time to kiss the future“ außerdem ein attraktives Programm: Neben Repräsentanten renommierter Unternehmen haben bereits zahlreiche „Netzprominente“ ihre Teilnahme zugesagt. Die Veranstaltung findet am 31. März 2011 von 09.00 bis 21.00 Uhr in Köln statt. Die komplette Agenda und weitere Informationen samt Anmeldemöglichkeit gibt es im Netz unter http://www.webcontentforum.de.

Das 4. Cologne Web Content Forum wird unterstützt von der getit GmbH.

]]>
http://content.eco.de/2011/01/27/eco-sucht-preisverdachtige-fur-web-content/feed/ 0
Jetzt bewerben: eco sucht den Content Star http://content.eco.de/2010/12/21/jetzt-bewerben-eco-sucht-den-content-star/ http://content.eco.de/2010/12/21/jetzt-bewerben-eco-sucht-den-content-star/#comments Tue, 21 Dec 2010 14:05:42 +0000 admin http://content.eco.de/?p=366 eco kürt beste Inhalteanbieter auf dem 4. Cologne Web Content Forum

Besonders interessante und innovative Internetinhalte und Contentanbieter ehrt eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. nun mit einem Preis: Der eco Content Star wird erstmalig im kommenden Jahr auf dem 4. Cologne Web Content Forum (CWCF) verliehen. Bewerbungen sind über die Webseite http://webcontentforum.de in drei Kategorien möglich: „Innovativstes Content-Start-up“, „Beste Content-Plattform“ und „Bestes Content-Format“. Die Sieger werden am 31. März 2011 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Köln prämiert.



Unter dem Motto „It´s time to kiss the future“ treffen sich zum 4. Cologne Web Content Forum Medienschaffende, Content-Experten und PR-Verantwortliche am 31. März 2011 in Köln. Neben Diskussionen rund um die Zukunft der Internetinhalte werden auch Unternehmen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um Content im Netz verdient gemacht haben – und zwar mit dem eco Content Star. Dafür konnte eine hochkarätig besetzte Jury gewonnen werden.

Über die Gewinner der Kategorien Content-Plattform und Content-Format entscheiden Claudio Kerst (Trendscout eco), Alexander iFranz Köllner (Blogger und Videojournalist) und Prof. Dr. Klemens Skibicki (Dozent und Wissenschaftlicher Direktor DIKRI). In einem Elevator Pitch stellen sich ausgewählte  Bewerber der Kategorie Innovativstes Content-Start-up beim CWCF vor Ort dem Publikum und der Jury, bestehend aus Jörg Binnenbrücker (Geschäftsführer DuMont Venture Holding), Ibrahim Evsan (Buchautor und Founder & Managing Director UP Web Game) und Alexander Hüsing (Chefredakteur, deutsche-startups.de). Bewerbungen für alle drei Kategorien sind ab sofort über die Webseite http://webcontentforum.de möglich.

Die Besucher des 4. Cologne Web Content Forums erwartet außerdem ein attraktives Programm: Neben Repräsentanten wichtiger Unternehmen haben bereits zahlreiche „Netzprominente“ ihre Teilnahme zugesagt. Die Veranstaltung findet am 31. März 2011 von 09.00 bis 21.00 Uhr in Köln statt. Die komplette Agenda, weitere Informationen samt Anmeldemöglichkeit gibt es im Netz unter http://www.webcontentforum.de.

]]>
http://content.eco.de/2010/12/21/jetzt-bewerben-eco-sucht-den-content-star/feed/ 0
eco auf dem medienforum.nrw http://content.eco.de/2010/05/26/eco-auf-dem-medienforum-nrw/ http://content.eco.de/2010/05/26/eco-auf-dem-medienforum-nrw/#comments Wed, 26 May 2010 13:04:05 +0000 admin http://content.eco.de/?p=363 Was uns lieb und teuer ist

Unter dem Motto „Was uns lieb und teuer ist“ lädt das 22. medienforum.nrw vom 28. bis 30. Juni nach Köln ein. In vier Kongresssträngen wird es aus den unterschiedlichen Perspektiven von TV, Film, Publishing und Digital um die Fragen gehen: Welche Medien sind den Konsumenten besonders wichtig, wie können diese finanziert werden, und wie kann eine möglichst hohe Qualität gewährleistet werden?



Beim Kongressstrang medienforum.digital findet das eco Panel „Frei, gesperrt, gelöscht – Neue Internetpolitik für Deutschland?“ statt. Neu und unerwartet klangen die Berichte über die vermeintliche Annäherung von Bloggern und Bundesregierung. Und nun: Aus der Traum, bevor er begann? Frei, gesperrt oder gelöscht? Welche Eckpfeiler braucht die neue deutsche Internetpolitik, und wer mag sie gestalten? Das Gespräch über Lösungsmöglichkeiten am 30. Juni von 15.30 bis 16.30 Uhr wird moderiert von Dr. Christian Stöcker, stellvertretender Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online.


Auch das vorhergehende Panel von 14 bis 15 Uhr erfolgt unter Beteiligung von eco: Unter der Überschrift „Entgrenzte Sicherheit“ diskutiert eco Vorstandsvorsitzender Prof. Michael Rotert mit den weiteren Teilnehmern über Gefahren und Risiken im globalen Netz. Bereits am Vortag, dem 29. Juni, von 14.00 bis 15.15 Uhr nimmt Oliver Süme, eco Vorstand Recht und Regulierung, am Diskussionspanel rund um die Kulturflatrate teil. Dabei sollen die Interessensgegensätze herauskristallisiert und mögliche Lösungswege aufgezeigt werden. Insgesamt werden über 250 richtungsgebende Unternehmer, Journalisten, Politiker und Wissenschaftler beim 22. medienforum.nrw auf den Podien in Keynotes, Präsentationen und Panels zu den aktuellen Herausforderungen der Medienbranche Stellung nehmen.


Im Vorfeld des Kongresses veranstalten das medienforum.nrw und die Stadt Köln bereits zum vierten Mal das medienfest.nrw im Kölner MediaPark. Am 26. und 27. Juni bietet das Event allen medieninteressierten Schülern, Studenten und Quereinsteigern kostenfreie Workshops, Seminare, Beratungsgespräche und Diskussionsrunden zum Thema Aus- und Weiterbildung in nordrhein-westfälischen Medienunternehmen und entsprechenden Institutionen. Im Rahmen des medienforum.nrw werden außerdem der Deutsche Kamerapreis, der Grimme Online Award und der Games-Award LARA verliehen.

]]>
http://content.eco.de/2010/05/26/eco-auf-dem-medienforum-nrw/feed/ 0
3. CWCF: Austausch und Diskussion auf höchstem Niveau http://content.eco.de/2010/04/26/3-cwcf-austausch-und-diskussion-auf-hoechstem-niveau/ http://content.eco.de/2010/04/26/3-cwcf-austausch-und-diskussion-auf-hoechstem-niveau/#comments Mon, 26 Apr 2010 14:02:17 +0000 admin http://content.eco.de/?p=360 Rund 130 Teilnehmer besuchten das 3. Cologne Web Content Forum

Polarisierende Thesen, lebhafte Diskussionen vor Ort und im Netz sowie reichlich Gelegenheit zum Networking: Das Cologne Web Content Forum (CWCF) hat sich als Branchentreffpunkt fest etabliert. Bereits zum dritten Mal veranstaltete eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. den Tageskongress in der Domstadt. Diesmal standen neue digitale Wertschöpfungsmodelle, Next Generation Networks, E-Books, personalisierte News und Social Media auf der Agenda.



„Wir befinden uns mitten in einer Medienrevolution. Ähnlich wie in Frankreich ab 1789 wird Blut fließen und es werden Köpfe rollen“, mit dieser starken Einleitung ihrer Keynote eröffnete die Medienjournalistin Ulrike Langer das 3. Cologne Web Content Forum. Fünf Kernthesen umfasste ihr mit reichlich Applaus honorierter Vortrag mit dem Titel „Inhalteproduzenten brauchen neue Wertschöpfungsketten“. Im anschließenden Panel zur Frage „NGNs – neue Gatekeeper für Inhalte am Horizont?“ entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zwischen Podiumsteilnehmern und Publikum.

Nach der Mittagspause traten neun junge Unternehmen in einem Elevator Pitch vor der Jury bestehend aus Ibrahim Evsan (UP Webgame), Stefan Keuchel (Google), Alexander Hüsing (deutsche-startups.de) und Volker Ludwig (Interxion). Auch das Publikum erhielt dank der Abstimmungstechnik mFrage.de eine Stimme via SMS oder Twitter. Als innovativstes Content-Start-up konnte sich das Portal für Browsergames POPMOG durchsetzen. Ebenfalls ausgezeichnet wurde COUPIES als innovativste Content-Start-up aus Nordrhein-Westfalen.


Leidenschaftliche Diskussionen rund um die Fragen „E-Books – wiederholt sich das Desaster der Musikindustrie?“ und „Liegt die Zukunft in personalisierten Echtzeit-Informationen?“ folgten. Auch hier wurden nicht nur Argumente auf dem Podium ausgetauscht, auch das Publikum beteiligte sich lebhaft und sogar aus dem Netz kamen via Twitter passende Beiträge. Den Abschluss fand die Veranstaltung in der Content Lounge, wo   Alexander Wunschel und Alexander iFranz Köllner in entspannter Atmosphäre bei „Hands on Social Media“ interessante Web-2.0-Experimente von Unternehmen vorstellten und die Erfolge analysierten.


„Gute Resonanz im Netz, positives Feedback vor Ort und knapp 20 Prozent mehr Teilnehmer – das 3. Cologne Web Content Forum war ein voller Erfolg“, freut sich Marc C. Schmidt, eco Arbeitskreisleiter Content und inhaltlicher Organisator der Veranstaltung. „Das spornt uns natürlich an, die jetzt hohen Erwartungen auch nächstes Jahr zu erfüllen.“


Das 3. Cologne Web Content Forum fand mit freundlicher Unterstützung von Interxion Deutschland, Host Europe, dem Mediencluster NRW, der Stadt Köln und mFrage.de statt.

Einen kompletten Veranstaltungsbericht mit weiterführenden Links gibt es im Netz unter webcontenforum.de.

]]>
http://content.eco.de/2010/04/26/3-cwcf-austausch-und-diskussion-auf-hoechstem-niveau/feed/ 0
Spannende Diskussionen zwischen Publikum und Netzprominenz http://content.eco.de/2010/04/23/spannende-diskussionen-zwischen-publikum-und-netzprominenz/ http://content.eco.de/2010/04/23/spannende-diskussionen-zwischen-publikum-und-netzprominenz/#comments Fri, 23 Apr 2010 14:00:22 +0000 admin http://content.eco.de/?p=357 Bericht vom 3. Cologne Web Content Forum

„Content for the Masses“ lautete das Motto des 3. Cologne Web Content Forums (CWCF) am 22. April auf dem Vulkangelände Köln. Mehr als 120 Teilnehmer waren in die Domstadt gekommen, um über die Zukunft der Internetinhalte und die Bedeutung des Internets als weiteres Massenmedium zu diskutieren: vor Ort und im Netz via Twitter. „Die aktive Beteiligung der Teilnehmer und das außerordentlich positive Feedback freut uns sehr und spornen uns an, die jetzt hohen Erwartungen auch nächstes Jahr zu erfüllen“, sagt Marc C. Schmidt, eco Arbeitskreisleiter Content und Organisator der Veranstaltung.



Herausforderungen für Verlage und Medienhäuser

Nach der Begrüßung durch Markus Schaffrin, eco Fachbereichsleiter E-Business, berichtete Medienjournalistin Ulrike Langer, in einem sehr tief greifenden Vortrag über neue Wertschöpfungsketten für Inhalteproduzenten. „Wir befinden uns in einer Medienrevolution – es werden Köpfe rollen“ lautete ihr provokanter Einstieg in das Thema. Basierend auf fünf Kernthesen zeigte sie erfolgreiche und gescheiterte Geschäftsmodelle beziehungsweise was verschiedene Medien weltweit derzeit ausprobieren. Dabei kam sie zu dem Schluss: Paid Content kann auch im Verlagswesen erfolgreich sein – allerdings nicht bei einer 1:1-Umsetzung der Printausgabe, ohne Links, Bookmarks etc.. Immer hin ist die kostenfreie Konkurrenz doch nur einen Klick entfernt.


Inhalte im Internet werden sich laut Langer künftig aus vielen verschiedenen Quellen und Geschäftsmodellen finanzieren müssen. Es werde eine Entbündelung bisheriger Inhaltspakete geben. Medienhäuser sollten auch Kuratoren externer Inhalte werden, sich als Teil eines fortlaufenden Prozesses und nicht als Endergebnis begreifen. „Jedes Medium muss durch Trial&Error und schamloses Kopieren erfolgreicher Modelle herausfinden, was funktioniert, momentan gibt es keine Patentrezepte“, fasste Langer zusammen.

Netzneutralität versus NGNs?

Das erste Panel widmete sich der Frage: „NGNs – neue Gatekeeper für Inhalte am Horizont?“. Rainer Fischbach, IT-Berater und Autor, führte in das Thema ein. Die technischen Herausforderungen im Internet seien ständig wachsende Teilnehmerzahlen, zunehmendes Verkehrsvolumen, technische Schwächen der klassischen IP und unangemessene Infrastruktur. Hinzu käme die schlechte wirtschaftliche Situation der Netzbetreiber, denn sie seien unprofitabel und hoch verschuldet (etwa durch Überinvestition bei UMTS-Lizenzen). Sie hätten eine schlechte Bonität und eine geringe Investitionsneigung. Ihre Antwort darauf seien Versuche, die Verteilung der Umsätze zwischen Netzbetreibern und Inhaltebetreibern neu zu definieren und der Einsatz von neuen Paketlenkungs-/Netzverwaltungstechniken (MPLS/GLMPLS). Aus seiner Sicht müsse als erstes ein zeitgemäßer Universaldienst definiert werden, der eine bestimmte Mindestbandbreite des Netzwerkanschlusses, die aktive Mitwirkung aller sowie nach Diensten differenzierte QoS-Normen garantiere.


In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte Fischbach erneut, dass Anwender auf alle Inhalte zugreifen können müssen und das in geeigneter Performance. Die Kompetenz der Politik sollte erweitert werden, damit diese Fragen rund um NGN entscheiden könne. Fred Behrens von der Steria Mummert Consulting AG wies darauf hin, dass sich seiner Ansicht nach der reine Transport nur regulatorisch lösen lasse. Journalist Holger Schmidt, FAZ.NET und tweetranking.com, zeigte Verständnis dafür, dass die Netzbetreiber in die Lage versetzt werden müssen, ihre Kosten wieder hereinzuholen und mit den Netzen Geld verdienen. Er mahnte aber gleichzeitig zu höchster Vorsicht bei der Gatekeeper-Funktion. Dadurch könnte technischer Fortschritt blockiert werden, wenn er den Geschäftsinteressen widerspreche. Außerdem seien Netzbetreiber heute schon Gatekeeper, erklärte er in Hinblick auf die Behandlung von Skype in den Mobilnetzen.

Elevator Pitch mit Expertenjury und Publikumsstimme

Nach der Mittagspause kämpften neun junge aufgeregte Unternehmen um den Titel innovativstes deutsches Content Start-up beim Elevator Pitch. In einem 60-sekündigen Vortrag präsentierten sie ihr Geschäftskonzept vor dem Publikum und der hochkarätig besetzten Fachjury, die aus Ibrahim Evsan, Co Founder UP Webgame GmbH und Autor von “Der Fixierungscode”, Alexander Hüsing, Chefredakteur, deutsche-startups.de, Stefan Keuchel, Corporate Communications, Google Germany GmbH und Volker Ludwig, Marketing Manager, Interxion Deutschland GmbH, bestand. Die Jury prüfte in einer Fragerunde das Konzept auf Herz und Nieren und zog sich anschließend zur Beratung zurück. Mit mFrage hatte diesmal auch das Publikum eine Stimme, wahlweise per SMS oder Twitter. In Echtzeit konnten zwischendurch die Umfrageergebnisse verfolgt werden.

Parallele: MP3 und E-Book?


Passend zum Welttag des Buches am 23. April analysierten die Teilnehmer der zweiten Paneldiskussion die Frage: „E-Books – wiederholt sich das Desaster der Musikindustrie?“ Im Podium vertreten waren Ibrahim Evsan, Achim Himmelreich, Mücke Sturm | Company, Leander Wattig, content-press und Jens Löbbe, Kirchner + Robrecht management consultants. Dabei waren sie sich einig, dass zwischen dem Fach- und dem Publikumsmarkt unterschieden werden müsse. Wichtig sei jedoch, endlich kundengerechte Geschäftsmodelle zu entwickeln, statt wie derzeit üblich meist nur über Piraterie in dem Bereich zu diskutieren. Löbbe sagte, dass es dem Buchhandel an Ideen fehle, und dieser deshalb von elektronischen Angeboten überrollt werde. Hier sehe er eine Parallele zum Desaster der Musikindustrie. Größte Herausforderung für das E-Book sei, dass 50 bis 60 Prozent der „physischen“ Bücher verschenkt werden. Das sei etwas sehr Persönliches, bei dem man will, dass der Beschenkte es in die Hand nehmen kann. Allgemein sei das haptische Gefühl enorm wichtig und der einzige Grund, warum es seiner Meinung nach überhaupt noch eine Tageszeitung gibt.


2013/14 ist laut Löbbe der Massenmarkt mit E-Books erreichbar. Allerdings funktionierten die Kooperationen zwischen Verlagen nicht, sie seien ein Desaster. Auch hier gebe es Parallelen zur Musikindustrie. Evsan erwähnte zudem die Herausforderung des richtigen Taggens. Die Musikindustrie habe viel zu spät erkannt, wie wichtig richtiges Taggen ist. Bei Amazon stimmten die Keywörter für Bücher teilweise auch nicht, hier herrsche das gleiche Problem. Er erklärte zudem: „Jeder hat die Möglichkeit heute selbst Verlag zu werden, das war vor Jahren undenkbar.“ Die zentrale Frage sei aber: „Ist das Buch das wichtige oder ein Teil des Inhalts? Brauche ich beispielsweise ein Weinbuch, wenn ich nur eine kurze Info zu Rotwein benötige?“ Himmelreich betonte abschließend: „Für den Erfolg brauchen wir einfach zu bedienende Schnittstellen und Inhalte mit Mehrwert.“ In seiner Vision der Zukunft werden Bücher audiovisuell unterstützt sein, eingebunden in soziale Netzwerke, die Geräte faltbar, haptisch ansprechend. Wattig erwartet, dass künftig das physische Buch vor allem hochwertiger und personalisierter wird.

Echtzeit-Information längst im Alltag angekommen

Nach der Kaffeepause diskutierten Podium und Publikum im dritten Panel intensiv die Frage: „RSS, Twitter & Co. – liegt die Zukunft in personalisierten Echtzeit-Informationen?“. Im einführenden Vortrag erklärte Prof. Dr. Klemens Skibicki, Dozent und Geschäftsführer, Brain Injection, bei ihm sei die personalisierte Echtzeit-Information schon längst angekommen. „Die personalisierte Website ist mein Einstieg ins Netz, ich geh in meinen persönlich zusammengestellten Nachrichtenticker Twitter, geh in die soziale Sphäre mit meinem Freundesnetzwerk – die Zukunft der Echtzeitinfos ist jetzt.“ Dass dies (noch) nicht üblich ist, zeigte eine Blitzumfrage unter seinen Studenten. Von 138 Befragten hätten sechs eine persönliche Startseite, zwei nutzen Twitter aktiv, aber immerhin hätten alle ein Social Network Profil.


Den Status der personalisierten Echtzeit-Informationen schätzten die Teilnehmer der anschließenden Diskussionsrunde ebenfalls leicht unterschiedlich ein. Die Aussagen reichten von „sind schon da“ über „wir sind auf dem halben Weg“ bis zu „sind ein wichtiger Teil der Gegenwart und der Zukunft“. Tilo Barz, Leiter Multimedia, Hessischer Rundfunk, erklärte dass sie „Echtzeit“ im Rundfunk sehr gut können. Personalisierung sei jedoch eine große Herausforderung, das müssten sie erst lernen.


Skibicki betonte noch einmal die Bedeutung sozialer Netzwerke. „Google hat das Verhalten aller User ausgewertet und Empfehlungen gegeben, aber für mich ist relevanter, was meine Bekannten sagen, es geht um Vertrauen, Authenzität.“ Wichtig sei, dass er auf der Suche nach Antworten schnell fündig wäre, ansonsten handle er nach der Regel: „Wenn die Nachricht wichtig ist, wird sie mich finden.“ Für die Kommunikation in Unternehmen sei es wichtig diese im Rahmen des Social-Media-Netzes zu restrukturieren und nicht nur zu sagen „machen wir auch noch“. Mirko Lange, Geschäftsführer, talkabout communications GmbH, ergänzte: „Die PR-Regel lautete früher: Tue Gutes und rede darüber. Heute lautet sie: Tue Gutes und lass dir dabei zuschauen.“ Wenn ein Echtzeit-Infodienst allerdings nicht zur Unternehmenskultur passt, rät er dringend davon ab, diesen zwanghaft einzuführen.


Eva Werner, stv. Pressesprecherin, Deutscher Journalisten-Verband, erläuterte das Twitterangebot des Verbandes. Als wichtigen Hinweis für die PR im Netz sagte sie: „Wenn man auf negative Infos über sein Unternehmen nicht reagiert, hat man schon verloren.“ Holger Schmidt, Journalist, FAZ.NET und tweetranking.com, erläuterte, für ihn sei Twitter das zentrale Infotool. „Die 110 Leute, denen ich followe, sind maßgeblich für meine Meinungsbildung, ich fühle mich nie so gut informiert wie heute – und so schnell.“

POPMOG ist innovativstes Content-Start-up

Nach dem dritten Panel folgte die Siegerehrung des Elevator Pitchs mit der Preisverleihung: Innovativstes deutsches Content-Start-up 2010. Sowohl bei der Jury als bei dem Publikum zeigt sich im Ranking ein Dreikampf zwischen drei Unternehmen. Am Ende waren sich alle einig und verliehen den begehrten Titel an GameGenetics für ihr Portal für Browsergames POPMOG. „ Das Geschäftskonzept des Unternehmens war am schlüssigsten, das Marktpotenzial aus unserer Sicht am viel versprechendsten“, erläuterte Volker Ludwig und kürte den Sieger. Dieser erhielt neben der Urkunde ein Business Power Paket von Interxion. Einen Sonderpreis für das innovativste Content-Start-up aus Nordrhein-Westfalen hat die Jury für COUPIES vergeben. Das Unternehmen erhält nun eine zweitägige Beratung durch das Mediencluster NRW.

Zum Abschluss hieß es in einer Live-Vorführung diverser Social-Media-Plattformen „Hands-on Social Media“. Alexander “Podpimp” Wunschel (Blick über den Tellerrand) und Alexander “iFranz” Köllner (ifranznation) präsentierten interessante Web-2.0-Experimente von Unternehmen und analysierten die Erfolge. Dabei erzählten sie so manche spannende Insider-Anekdote zur Freude des Publikums. Die Veranstaltung klang gemütlich mit der Content-Lounge, Fingerfood und Musik aus.

Weitere Fotos von der Veranstaltung finden Sie in der Flickr-Gruppe zum CWCF.

]]>
http://content.eco.de/2010/04/23/spannende-diskussionen-zwischen-publikum-und-netzprominenz/feed/ 0
3rd Cologne Web Content Forum live verfolgen http://content.eco.de/2010/04/22/3rd-cologne-web-content-forum-live-verfolgen/ http://content.eco.de/2010/04/22/3rd-cologne-web-content-forum-live-verfolgen/#comments Thu, 22 Apr 2010 13:58:12 +0000 admin http://content.eco.de/?p=353 Aktuelle News bei Twitter und Flickr

Wer beim heutigen 3rd Cologne Web Content Forum nicht dabei sein kann, findet bei Twitter und Flickr aktuelle Infos: Über Tickermeldungen via Twitter unter @ecoevents und Fotos bei Flickr im eco Album oder in der Gruppe können alle die Veranstaltung live verfolgen.



Das 3rd Cologne Web Content Forum beschäftigt sich unter dem Motto “Content for the Masses” mit Wertschöpfungsmodellen, Next Generation Networks, E-Books, personalisierten News und Social Media. Neben hochkarätig besetzten Panels gibt es außerdem ein Hands-on Social Media, in dem verschiedene Social Media-Plattformen live demonstriert werden. Höhepunkt der Veranstaltung ist der Elevator Pitch, in dem neun junge Unternehmen ihr Geschäftsmodell in einer 60-sekündigen Präsentation der Jury vorstellen. Auf den Gewinner wartet ein attraktiver Preis des Premium Sponsors Interxion Deutschland.


Zur Jury des Elevator Pitch gehören Ibrahim Evsan (UP Webgame), Alexander Hüsing (deutsche-startups.de), Stefan Keuchel (Google) und Volker Ludwig (Interxion Deutschand). Sie bewerten die Kurzvorträge von BEING X, checkitmobile, Contilla, COUPIES, GameGenetics, Identigo, looogo, Reporta und TrustYou.


Die Veranstaltung wird unterstützt von Interxion Deutschland, Host Europe, dem Mediencluster NRW, der Stadt Köln und mFrage.de.

]]>
http://content.eco.de/2010/04/22/3rd-cologne-web-content-forum-live-verfolgen/feed/ 0